Das Wichtigste
- Dinnerly ist eingestellt: in Deutschland und Europa seit Januar 2025 nicht mehr als eigenständige Kochbox verfügbar.
- Marley Spoon ist der Nachfolger: der Mutterkonzern hat die Marke integriert und alle Dinnerly-Kunden automatisch übernommen (Konto, Historie, Präferenzen).
- Das war Dinnerlys Stärke: der günstige Portionspreis ab ca. 3,59 € – erreicht durch reduzierte, nur digitale Rezeptkarten und rund 30 Gerichte/Woche.
- Beste Alternativen heute: Marley Spoon (direkter Nachfolger), wyldr (günstigster Bio-Portionspreis ab 4,11 €) und unsere günstige-Kochbox-Übersicht.
Wenn du nach der Dinnerly Kochbox suchst, kommt hier die ehrliche Antwort vorweg: Dinnerly gibt es in Deutschland nicht mehr. Die Marke war jahrelang die günstige Schwestermarke von Marley Spoon und richtete sich an alle, denen der niedrige Preis wichtiger war als eine große Auswahl. Seit Januar 2025 ist sie eingestellt.
Damit du trotzdem eine informierte Entscheidung treffen kannst, klären wir auf dieser Seite, was mit Dinnerly passiert ist, was die Box gekostet und geboten hat, was aus den Kunden wurde – und welche Anbieter heute die beste Alternative sind. Für den großen Überblick helfen zusätzlich unser Kochbox-Vergleich und die günstige-Kochbox-Übersicht.
Was ist mit Dinnerly passiert?
Dinnerly ist seit Januar 2025 in Deutschland und Europa nicht mehr als eigenständiger Kochbox-Anbieter aktiv. Der Mutterkonzern Marley Spoon hat das Dinnerly-Angebot in die eigene Marke überführt und das Markenportfolio damit vereinheitlicht. Praktisch heißt das: Die deutsche Dinnerly-Website (dinnerly.com/de) ist nicht mehr erreichbar, und ein neues Dinnerly-Abo lässt sich nicht mehr abschließen.
Für dich als Suchende:r ist das die entscheidende Information – deshalb steht sie hier ganz oben. Wer heute eine günstige Kochbox möchte, wird nicht mehr bei Dinnerly fündig, sondern bei dessen Nachfolger und den weiter unten genannten Alternativen.
Was war Dinnerly?
Dinnerly wurde als Budget-Marke von Marley Spoon positioniert – die günstigste Art, mit einer Kochbox zu kochen. Der Trick dahinter: Dinnerly sparte gezielt an allem, was den Preis treibt. Die Rezeptkarten gab es nur digital (kein gedrucktes Kochheft), die wöchentliche Auswahl war mit rund 30 Gerichten kleiner als bei Marley Spoon, und die Boxen gab es für 2 oder 4 Personen.
Dafür bekam man klassische, alltagstaugliche Rezepte mit frisch portionierten Zutaten – nur eben ohne Premium-Anspruch und mit etwas weniger Abwechslung. Genau diese Reduktion machte Dinnerly zur ersten Adresse für Preisbewusste und für alle, die Kochboxen erst einmal günstig ausprobieren wollten.
Was hat Dinnerly gekostet?
Der Preis war Dinnerlys ganzer Sinn: Die Portionen starteten bei ab ca. 3,59 € und lagen damit spürbar unter HelloFresh und Marley Spoon. Wie in der Branche üblich galt dieser „ab"-Preis für die größte Konfiguration; kleinere Boxen waren pro Portion teurer, und der Versand kam hinzu.
Zum Vergleich, damit die Einordnung stimmt: Marley Spoon startet regulär eher bei ca. 4,49–5,49 €/Portion, HelloFresh ab ca. 4,60 €, und wyldr ab 4,11 € (Bio). Dinnerlys Wegfall hat den günstigsten großen Anbieter aus dem Markt genommen – wer heute maximal sparen will, sollte deshalb Rabatt-Aktionen gezielt nutzen (siehe Kochbox-Gutscheine) oder auf die versandkostenfreien Anbieter schauen.
Was wurde aus den Dinnerly-Kunden?
Niemand musste sich um sein Konto sorgen: Ehemalige Dinnerly-Kunden in Deutschland wurden automatisch zu Marley Spoon migriert. Konto, Bestellhistorie und Geschmackspräferenzen wurden übertragen, sodass die Bestellung nahtlos bei der Schwestermarke weiterlief.
Wer das Abo nicht fortführen wollte, konnte jederzeit kündigen – bei Marley Spoon gibt es wie bei Dinnerly keine Vertragsbindung, du kannst wöchentlich pausieren, anpassen oder beenden. Eine allgemeine Anleitung dazu findest du in Kochbox-Abo kündigen. Nur beim Preis gilt: Marley Spoon ist regulär teurer, als Dinnerly es war.
Der Nachfolger: Marley Spoon
Marley Spoon ist der direkte Nachfolger von Dinnerly und heute der naheliegendste Umstieg. Statt rund 30 gibt es hier über 80 wechselnde Rezepte pro Woche mit besonders starker vegetarischer und veganer Auswahl, ebenfalls ohne Vertragsbindung. Der Haken: Regulär ist Marley Spoon teurer, als Dinnerly es war (ab ca. 4,49 €, real eher 5,49 €/Portion, plus ~6,99 € Versand).
Den Preisunterschied fängst du am besten über den Willkommensrabatt ab – aktuell bis zu 115 € gestaffelt auf die ersten fünf Boxen, oft mit versandkostenfreier erster Box. Details und aktuelle Codes stehen im Marley-Spoon-Test und unter Marley Spoon Gutschein. Ein neutraler Hinweis der Vollständigkeit halber: Der US-Partner FreshRealm meldete im April 2026 ein Chapter-11-Verfahren an; der Deutschland-Betrieb läuft laut Marley Spoon vorerst normal weiter, und ohne Bindung trägst du kein Vertragsrisiko.
Günstige Alternativen zu Dinnerly
Da Dinnerly den Budget-Platz frei gemacht hat, lohnt der Blick auf die günstigsten heute verfügbaren Optionen. wyldr bietet mit ab 4,11 €/Portion den niedrigsten Bio-Portionspreis in unserem Vergleich; Marley Spoon ist der direkte Nachfolger und mit Willkommensrabatt günstig im Einstieg; Tischline punktet mit kostenlosem Versand (spart rund 6 € pro Box) und lässt sich sogar ohne Abo bestellen.
Die beste Anlaufstelle für den reinen Preisvergleich ist unsere günstige-Kochbox-Übersicht; wer die volle Bandbreite will, nutzt den Kochbox-Vergleich. Aktuelle Rabatte aller Anbieter bündeln wir unter Kochbox-Gutscheine. So findest du auch ohne Dinnerly eine Box, die zu Budget und Geschmack passt.
Den niedrigen Dinnerly-Preis holst du dir heute am ehesten über Willkommensrabatte: Wähle beim Nachfolger Marley Spoon in der Rabattphase die größte Konfiguration (4 Personen, 4 Gerichte) für den besten Portionspreis, und rechne den Versand auf die Portionen um. Da es keine Vertragsbindung gibt, kannst du nach der Rabattphase problemlos pausieren oder zu einer günstigeren Alternative wechseln.
Was war gut – was fehlt jetzt?
✓ Das war Dinnerlys Stärke
- Günstigster Portionspreis der großen Anbieter (ab ca. 3,59 €)
- Einfacher, alltagstauglicher Einstieg in Kochboxen
- Frisch portionierte Zutaten wie bei Marley Spoon
- Keine Vertragsbindung – jederzeit kündbar
✕ Warum es (für manche) kein Verlust ist
- Nur rund 30 Rezepte/Woche – deutlich weniger Auswahl
- Rezeptkarten nur digital, kein gedrucktes Kochheft
- Nur für 2 oder 4 Personen
- Seit Januar 2025 nicht mehr bestellbar – Nachfolger Marley Spoon ist teurer
Unser Fazit
Dinnerly war die günstigste Art, mit einer Kochbox zu kochen – seit Januar 2025 ist damit Schluss. Wer nach Dinnerly sucht, sollte wissen: Die Marke wurde von Marley Spoon übernommen, das automatisch alle Kunden weiterführt und heute der direkte Nachfolger ist – mit größerer Auswahl, aber höherem Preis. Für den echten Budget-Anspruch sind wyldr (günstigster Bio-Preis) und die versandkostenfreie Option Tischline die interessanteren Alternativen. Den vollständigen Preisüberblick bekommst du in unserer günstige-Kochbox-Übersicht.
Häufige Fragen zu Dinnerly
Gibt es Dinnerly noch?
Was war Dinnerly und was hat es gekostet?
Wer ist der Nachfolger von Dinnerly?
Wurden Dinnerly-Kunden automatisch zu Marley Spoon übernommen?
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Quellen: marleyspoon.de · ui.awin.com · eqs-news.com · marleyspoon.de · verbraucherzentrale.nrw · dge.de · de.statista.com

